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Bericht im "Reichenhaller Tagblatt" vom 14./15.11.2014:




Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.April 2014








 
 

Reichenhaller Tagblatt:

Pfadfinder trotzen Wind und Wetter

Jahrestreffen der Ehemaligen führte auf die Ruine Karlstein

 

BAD REICHENHALL – Manche Traditionen entstehen, ohne dass es eines Gründungsbeschlusses oder eines sonst wie gearteten Aktes bedurft hätte. So verhält es sich mit den inzwischen zum elften Mal abgehaltenen Jahrestreffen ehemaliger Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Bad Reichenhall und Umgebung. Nach dem Tod von Karl Reifetshammer, Gründer des ersten katholischen Pfadfinderstamms in Bad Reichenhall, im Jahr 2002, begannen ehemalige Pfadfinder aus Traunstein, Salzburg und Freilassing die Geschichte der Pfadfinderbewegung im Rupertigau zu recherchieren. Georg Ahollinger aus Mitterfelden, Jahrgang 1936, fasste die Ergebnisse der Spurensuche in einem 2005 erschienenen Buch zusammen. Fast nebenbei kam es 2003 erstmals zu einem Ehemaligentreffen der Reichenhaller Stämme der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und des Bundes Deutscher Pfadfinder (BDP). Die Idee erwies sich als so nachhaltig, dass für viele einstige Boy Scouts der jeweilige Mai-Termin fest in der Jahresplanung verankert ist. Bis zu 50 kamen zu den nach längerer Lokalsuche fest in der Nonner Niederalm verankerten Zusammenkünften.

Ganz so viele waren es diesmal nicht. Ein offenbar von einigen für Familienbesuche genutzter Brückentag und das alles andere als frühlingshafte nasskalte Wetter ließen den Rahmen ein wenig intimer ausfallen als sonst. Der harte Kern, darunter auch der mittlerweile 77-jährige Georg Ahollinger, trotzte den Wetterwidrigkeiten selbst auf der zugigen Burgruine von Karlstein, um sich von Stadtheimatpfleger Johannes Lang Baugeschichte und historische Bedeutung der im zwölften Jahrhundert entstandenen Höhenburg erläutern zu lassen. Für einige von ihnen war es ein Wiedersehen mit dem Ort, an dem sie vor einem halben Jahrhundert ihr Pfadfinderversprechen abgelegt hatten. Romantisch verfallene Gemäuer waren stets beliebte Ziele für derartige Anlässe. Ein sichtlich gut gelaunter Heimatpfleger sah sich aber genötigt, allzu verklärenden Interpretationen der einstigen Burg entgegenzutreten. Bei Karlstein habe man es weder mit ein er Zwingburg noch sonst wie in kriegerische Raufhändel verwickelten Anlage zu tun, sagte er. Die vom Tal durchaus imposant wirkenden Mauern hätten lediglich eine Art Beamtensitz beschützt. Und zwar sowohl während der Gründungsperiode unter den niederösterreichischen Grafen von Peilstein, Urkundsbeamte des Salzburger Erzbischofs, als auch in der nachfolgenden bayerischen Zeit, als hier die niedere Gerichtsbarkeit über eine Hofmark ausgeübt wurde. Danach diente die ausgebaute Anlage der Patrizierfamilie Fröschls von Marzoll als Wohnsitz. Auch der massige Bergfried, in anderen Burgen letzter Rückzugsraum bei Angriffen und Belagerungen, sei im Falle von Karlstein bloßes Imponiergehabe. Ein ebenso überflüssiges wie teures Millionenprojekt, wie Lang anmerkte.

Nach der frostigen Exkursion folgte der gemütliche Ausklang auf der Niederalm. Zu den Gepflogenheiten von Pfadfinderzusammenkünften, ob von jugendlich aktiven Scouts oder solchen im Rentenalter, gehört das gemeinsame Singen. Dass es dabei auch ohne Lagerfeuer vielstimmig romantisch zugehen kann, bekommen dann andere Gäste des Lokals als hoffentlich angenehme Begleitmusik mit. Spätestens in einem Jahr wieder, wenn das Organisatorenteam um Rudi Oettl die Einladungs-e-mails verschickt.

 


Bitte -lest die nachfolgenden Zeilen-und denkt daran:


Wer unbedacht ein Fremdwort wählt,
und deutsches Wort für ihn nicht zählt,
wer "happy" sagt und glücklich meint,
und "sunshine", wenn die Sonne scheint,
wer "hot" gebraucht anstelle heiß,
"know-how" benutzt, wenn er was weiß,
wer sich mit "sorry" kühl verneigt;
und "Shows" abzieht, wenn er was zeigt,
wer "shoppen" geht statt einzukaufen,
und "Jogging" sagt zum Dauerlaufen,
der bleibt zwar fit, doch merkt zu spät,
wenn er kein Wort mehr Deutsch versteht..... Kris



Bericht der SZ-Süddeutsche Zeitung:

Pfadfinder setzen auf Teamgeist und Mitsprache

Hamburg (dpa/tmn) - In der Natur leben, Verantwortung übernehmen und Zelte aufbauen: Die Pfadfinder setzen auf Altbewährtes. Gerade Stadtkinder können dort neue Erfahrungen sammeln.

«Es schweißt einfach zusammen, wenn man bei strömendem Regen im Gewitter auf dem Feld steht und als Gruppe ein Zelt aufbauen soll», sagt der 20-jährige Philipp Widera. Er ist seit seiner Kindheit aktiv bei den Pfadfindern und nun in der Leitungsrunde des Stammes St. Paulus in Hamburg. «Teamgeist ist das Wichtigste bei den Pfadfindern», sagt er. Widera ist einer von mehr als 200 000 Kindern und Jugendlichen, die einem Pfadfinderstamm in Deutschland angehören.

Um Pfadfinden ranken sich eine Reihe von Klischees und Halbwissen. Militärisch, altmodisch, immer am Singen, «allzeit bereit». Philipp Widera kennt das alles: «In meinem Freundeskreis werden auch mal Witze darüber gerissen, beispielsweise über die Kluft mit Hemd und Halstuch», sagt er. «Bei Vorträgen wird man schon mal von Kindern gefragt 'Esst Ihr auch Würmer?'.»

Inzwischen sieht Philipp Widera das locker: «Wenn man erzählt, was wir eigentlich machen, sind viele interessiert. Und alle, die dabei sind, sind begeistert!». Die Kinder - genannt Wölflinge - und Jugendlichen lernen Zelte aufbauen, Knoten knüpfen, Essen in der freien Wildbahn kochen und Feuer machen. Auf mehrtägigen oder -wöchigen Zeltlagern und Wanderungen setzen sie ihr Wissen dann um. «Gerade für ein Stadtkind bedeutet das eine Menge Abenteuer.»

Im Jahr 1907 leitete der britische General Robert Baden-Powell das erste Pfadfinderlager. «Es geht darum, die Natur kennen zu lernen und zu erhalten», sagt Friederike Weißer, Bundesvorsitzende des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. «Im Mittelpunkt steht die Eigenständigkeit der Mitglieder. Auf einem Lager kann es schon mal vorkommen, dass zwei Jugendliche dafür verantwortlich sind, für 40, 50 Leute das Essen einzukaufen und zu kochen.» Wichtig sei auch, sich für sich selbst und die anderen verantwortlich zu fühlen.

Die Erwachsenen treten dabei eher in den Hintergrund. «Erfahrene Jugendliche übernehmen nach einigen Jahren Leitungsaufgaben. Das heißt, sie leiten die Gruppen, die Sippen genannt werden, und vermitteln das Wissen», sagt Weißer.

«Eine gute Tat am Tag», eine klare Organisation, Internationalität und ein konservativer Touch sind wohl die Eigenschaften, die viele mit den Pfadfindern verbinden, sagt der Jugendforscher Wolfgang Gaiser vom Deutschen Jugendinstitut in München. Für Jugendliche sei attraktiv, gemeinsam etwas anzupacken und sich Herausforderungen zu stellen.

Andere Länder kennen zu lernen steht für Pfadfinder ganz oben auf der Liste. Heute gibt es weltweit fast 40 Millionen Anhänger der Bewegung. «Es gibt zwei große Weltverbände, und in fast allen Ländern der Erde Stämme», sagt Kathrin Moosdorf, Bundesvorsitzende der katholischen Pfadfinderinnengemeinschaft St. Georg (PSG). Ob evangelisch, katholisch oder interkonfesionell: «Die Verbände stehen grundsätzlich allen Interessierten offen», sagt Moosdorf. Grundsätzlich werden die Verbände rein ehrenamtlich getragen, der reguläre Mitgliedsbeitrag bei der PSG kostet pro Jahr 39 Euro.

Philipp Widera vom VCP-Stamm St. Paulus an der Christuskirche in Hamburg-Eimsbüttel ist gerade auf Mitgliedersuche. «Die Ganztagsschulen führen dazu, dass die Kinder nachmittags kaum noch Zeit haben.» Viele Eltern wollten auch nicht mehr, dass die Kinder so viel am Wochenende unterwegs sind - was beim Pfadfinden dazu gehört. Dabei findet er gerade das so toll: «Ich habe soviel bei den Pfadfindern erlebt, das möchte ich gerne an die Kleinen weitergeben.»

3 Direkt-Links:

Unabhängiges Pfadfinder-Portal

Übersicht von Pfadfinder-Gruppen in Deutschland

Bund der Pfadfinder

© sueddeutsche.de - erschienen am 13.10.2010 um 09:02 Uhr



 

 

Was über die Pfadfinderwelt berichtet wird...

Bayrischer Kultusminister ehrt Pfadfinder
 

Der bayrische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle würdigt das Engagement von Kindern und Jugendlichen bei den Pfadfindern als "Wichtigen Beitrag für die Bürgergesellschaft"
MÜNCHEN. "Ihr Pfadfinder habt nichts an Anziehungskraft und eure Ideale haben nichts an Aktualität eingebüßt", wandte sich Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle an die knapp 1.000 Teilnehmer beim Kinder- und Jugendfest "Pfadfinden 100" am Oskar-von-Miller-Gymnasium in München. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement tragen die rund 45.000 Kinder und Jugendlichen in den Pfadfinderverbänden im Freistaat zu einem "gelingenden sozialen Miteinander" bei, stellte der Minister die Rolle der verbandlichen Jugendarbeit für die Bürgergesellschaft heraus.
Seit 100 Jahren gibt es Pfadfinder in Bayern, die Initiative ging von dem Lehrer Franz Paul Wimmer vom damaligen Alten Realgymnasium in München aus - dieses Jubiläum ist Anlass für die Veranstaltung.
Bis heute achten die Pfadfinder die Persönlichkeit des Nächsten, praktizieren Hilfsbereitschaft und Solidarität und engagieren sich in der Bewahrung der Schöpfung. Viele von ihnen übernehmen bereits frühzeitig Verantwortung für andere. Auch im Namen von Ministerpräsident Horst Seehofer sprach Minister Spaenle den Pfadfindern Dank und Anerkennung für ihr Engagement in der Gesellschaft aus: "Ihr tragt grundlegende Werte weiter, die den Zusammenhalt sichern helfen, und praktiziert sie."

Ausgerichtet wurde die Feier am Oskar-von-Miller-Gymnasium vom Ring Deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände. Dem Ring gehören die vier Verbände Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, Pfadfinderinnenschaft St. Georg, Verband Christlicher Pfadfinder und der Bund der
Pfadfinderinnen und Pfadfinder an. Im Rahmen der Feier wurde auch eine Gedenktafel für den 1. Münchner Pfadfinderzug und dessen Initiator Franz Paul Wimmer enthüllt.

(Zitat Dr. Spaenle: abgedruckt in der Pressemitteilung des Kultusministeriums Nr. 193 vom 25. September 2009)


 

     

 


 


 



 



 



 



 




...dies ist nur eine kleine Auswahl an     Presseberichten,Rundschreiben -aber die meißten Mitteilungen werden per Rund-e-mail versandt! 


 


 
 

 

 

 

 
 

 

 
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