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Der Landkreis Aibling-damals noch ohne "Bad"-gehörte in den Jahren 1950-1962 zu den acht Landkreisen des BDP -Gaues "Edelweiß" der Region Oberbayern - Ost....
 
 
             Standbild St.Georg im Nikolaiviertel in   Berlin.Besonderheit:Der Drachentöter wird meist mit Lanze dargestellt. Hier: mit Schwert...(!) 
 

Der Georgstag oder Georgitag (auch "Georgi") ist der 23. April und der Festtag zu Ehren des heiligen Georg, des frühchristlichen Märtyrers aus Kappadokien.


Kappadokien=Zentralanatolien/Türkei
 
Der zu den 14 Nothelfern gerechnete Heilige ist Patron vieler Orte - und seit der Synode von Oxford 1222 insbesondere der Schutzpatron von England. Deshalb wird an diesem Tag in der Georgskapelle zu Windsor das sogenannte Hosenband-Kapitel gehalten... 
 
 
 

 

In England feiert man jedes Jahr am 23. April den St. Georg Day, zu Ehren des englischen Schutzpatrons. Seit Beginn des 12. Jahrhunderts ehrt man den christlichen Märtyrer in England an seinem angeblichen Todestag mit verschiedenen Riten, nachdem man ihn bei der Synode zu Oxford zum Schutzpatron des englischen Königreichs erklärt hatte.
So wird ihm zu Ehren am englischen Nationalfeiertag in der Georgskapelle des Windsorschlosses das Hosenband-Kapitel verlesen und an diesem Tag weht auf allen Kirchen des Landes die Fahne des Ritters St. Georg, ein rotes Kreuz auf weißem Grund, das sich auch als Motiv im Union Jack, der englischen Nationalflagge wiederfindet.

Wissenswert ist noch, dass man gesetzliche Feiertage in England auf den Montag danach verschiebt wenn sie auf ein Wochenende fallen, dadurch kann es zu Verschiebungen im Geschäftsbereich kommen die ihnen den Namen Bank Holidays eingebracht haben.

St. George war im 4. Jahrhundert ein Offizier des römischen Heeres mit türkischer Abstammung dem man unglaubliches zuschreibt. Nicht nur weil er verhindert hat dass die Königstochter als Opfer an den Drachen vor den Toren der Stadt dargebracht wurde, aus dessen Klauen er sie befreit hat.

Im Gegenzug dafür mussten sich die Bewohner der Stadt der christlichen Taufe unterziehen. Die allgemein übliche Darstellung St. George's im Motiv des Drachentöters mit Lanze schmückt auch den Wagen der englischen Königin.

Der Spruch „der ist nicht totzukriegen“ könnte auch auf St. George zurückgehen, denn man hat auf mehrere äußerst unangenehme Arten versucht ihn zu töten.

Angeblich hat man ihn unter anderem nacheinander in 365 kleine Stücke gehackt und diese im ganzen Land verteilt, ihn tief in der Erde begraben und verbrannt, was aber alles nichts genützt hat und er entsagt seinem christlichen Glauben trotz aller Qualen nicht.*
.
*Erst als man ihn enthauptete und durch die Stadt schliff konnte ihn nichts mehr zum Leben erwecken. Und auch nach seinem Tod bleibt der Ritter mystisch, denn sein Körper soll sich in Toulouse, der ganze Schädel allerdings gleichzeit in Rom und auf der Insel *Reichenau aufbewahrt sein...


Georgs Reliquien werden an verschiedenen Orten verehrt. So z. B. in Toulouse, wo sein ganzer Körper liegen soll. Georgs Arm-Reliquie wird vielerorts gehuldigt. Der Kopf sollte zunächst in Ferrara aufbewahrt worden sein. Seit dem 8. Jahrhundert wird er in Rom verehrt. Der Schädel, oder ein Schädelteil, wird im Georgskloster auf der Insel Reichenau* verehrt. Weitere Vermehrungen und Aufteilungen von Reliquien werden berichtet. Auch die Fahne Georgs wird als Reliquie verehrt...

-andererseits wird auch berichtet:
.St. Georg war ein Heiliger, welcher bei der Christenverfolgung um 303 vom Kaiser Diokletian, getötet wurde. Während der Zeit der Kreuzzüge, als der Erzengel Michael, ein beliebter Schutzpatron, an Popularität verlor, wurde diese Eigenschaft des Drachentöters auf Georg übertragen.-

*Kloster Reichenau

Benediktinerkloster Reichenau, gegründet 724, ab 1540 Priorat des Konstanzer Bischofs, 1803 aufgehoben.

Drei sehr gut erhaltene mittelalterliche Kirchen zeugen von der klösterlichen Architektur des 9. bis 12. Jahrhunderts. (St. Georg, Münster, St. Peter und Paul). Beachtenswert sind vor allem die sorgfältig restaurierten Wandmalereien in St. Georg.*
 
Der Kirchenpatron, der hl. Georg, hat seinen Platz in der Ostapsis des südlichen Seitenschiffes gefunden. Eine Skulptur aus dem 17. Jh. zeigt den Heiligen als geharnischten Ritter. Er ist im Begriff, den sich zu seinen Füßen windenden, schon besiegten Drachen mit einer Lanze zu durchbohren.
Die großen Flächen zwischen den drei Kirchen wurden von Anfang an für landwirtschaftliche Sonderkulturen zur Versorgung des Klosters genutzt.
 Zur Geschichte

Die 724 vom hl. Pirmin gegründete Abtei erlebte im 9. bis 11. Jh. eine Blütezeit. Unter den Karolingern und Ottonen gehörte sie zu den bedeutendsten Klöstern Mitteleuropas. Abt Heito (Hatto) III. (888-913) begleitete als Erzkanzler des Reiches den König Arnulf von Kärnten zur Kaiserkrönung nach Rom. Dort erhielt er von Papst Formosus im Jahre 896 die Schädelreliquie des hl. Märtyrers Georg. Wahrscheinlich war dies der Anlass zum Bau der Georgskirche. Noch heute wird die Reliquie unter dem Hochaltar aufbewahrt.

 

Geweiht noch vor der Wende zum 10. Jahrhundert (wahrscheinlich im Jahr 899), wurde die Kirche in der Folgezeit mehrfach umgebaut und erweitert (Krypta und Chor im 10. Jh., Vorhalle im 11. Jh., Vierung im 14. Jh.), hat aber in ihrer äußeren Gestalt wie in der Innenausstattung den mittelalterlichen - mit Ausnahme der gotischen Vierungsgewölbes romanischen - Charakter bewahrt.
Krypta von St.Georg


 

Ansicht von Westen / Ansicht von Osten
 
Ansicht von Westen / Ansicht von Osten
 

Ansicht von Westen / Ansicht von Osten

 



 

Seit dem 11. Jh. sind für St. Georg Regularkanoniker (Chorherren) nachgewiesen. Nachdem die Abtei Reichenau im Spätmittelalter und vor allem in der frühen Neuzeit an Bedeutung verloren und das klösterliche Leben Mitte des 18. Jhs. zum Erliegen gekommen war, wurde das Kloster 1803 im Zuge der Säkularisation auch formal aufgehoben. Seitdem ist St. Georg Pfarrkirche für die Gemeinde Oberzell.


Die Reichenau spielte eine hervorragende und wichtige Rolle in der Politik und Kultur der karolingischen Zeit. Reichenauer Äbte waren Räte und Beamte am Kaiserhof, Prinzenerzieher, Diplomaten und Gesandte. Die Reichenauer Schule der Buchmalerei produzierte im 11. Jahrhundert ausgezeichnete, mit Bildern geschmückte Handschriften.



St. Georg ist einer der 14 Nothelfer die angerufen werden wenn man in Schwierigkeiten ist. Er ist der zuständig Helfer bei Kriegsgefahren, Pest und Fieber. Aber er soll auch helfen wenn die Versuchung zu verlockend wird und sorgt für gutes Wetter.

Außerdem gilt er noch als Beschützer der Haustiere und als besonderer Schutzpatron der Bauern, Pfadfinder und Reiter. Der größte und wohl bekannteste Orden Englands, der königliche Hosenbandorden hat ihn ebenfalls zu seinem Schutzpatron erklärt.

Als bekannteste Altpfadfindergilde im deutschen Raum ist die St.Georgsgilde des VDAPG in Gelsenkirchen/Rotthausen bekannt.Hier ein Beispiel von gelebter Pfadfindertradition als Lebenspfadfinder-nach dem Motto:" Einmal Pfadfinder-immer Pfadfinder!"



Ein rotes Kreuz auf weißem Grund ist der Sage nach auch auf dem Schild Galahads  zu finden, des Ritters in der Artussage der am meisten an der Gralssuche beteiligt war und den  Gral schließlich auch fand. Dort symbolisiert es ein Kreuz, das Josef von Arimathäa  mit dem im Gral aufgefangenen Blut zeichnete.


Georgsbanner in den 60ziger Jahre..Alle Recherchen von: ck. Das Foto zeigt das Original-Banner der Georgspfadfinder von St.Nikolaus in Bad Reichenhall- einer der ersten Stämme der DPSG in Deutschland, gegr.1928-1929- nachgewiesen seit 1931....

 
 

 

 
Copyright by Christian "Kris" Kraus, Bad Reichenhall